Die Lösung fand man in 2 parallel arbeitenden großen Rundtrogvibratoren VA740, die über ein Hub-Kipp-Gerät und einen verfahrbaren Schwingförderer mit Werkstücken beschickt werden. Die Menge der zugeführten Teile wird über SPS und Wägezellen genau bestimmt. Bei Bedarf kann über einen Magnetseparator magnetisch separiert werden, dieser wird ohne weitere Umbaumaßnahmen einfach hinzugeschaltet. Dadurch wird das bearbeitbare Teilespektrum zusätzlich erweitert.

Das Prozesswasser wird über eine Automatikzentrifuge ZA3 gereinigt und im Kreislauf geführt. Nach der Bearbeitung werden die Teile über ein Förderband entmagnetisiert und zu dem Granulattrockner VAT 55 transportiert. Durch das parallele Arbeiten der 2 Bearbeitungsmaschinen wird das Ausfall-Risiko der Installation minimiert. Mit dieser Investition wurden nicht nur die Lohnkosten auf lange Sicht stark reduziert, auch die laufenden Betriebskosten des Gleitschleifprozesses wurden durch das Prozesswasserrecycling enorm verringert.
